Centre Qi Gong - Ferienkurse
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Feedbacks von Kursteilnehmern

Tai Chi in Collioure (Südfrankreich) - Barbara Weinert Beim Serven im Internet entdeckte ich die Webseite vom Centre Qi Gong. Total interessant fand ich die Tai Chi Urlaube und als mein Urlaub im Geschäft verschoben wurde und ich meinen neuen Urlaubstermin hatte, wollte es das Schicksal ( das es gut mit mir meint), dass es genau die gleiche Woche war... Mein Mann war auch bereit mitzugehen, obwohl er kein Tai Chi macht.. Der hatte dann immer Freizeit und konnte mal ausschlafen, während wir schon den Sonnenaufgang dank Tai Chi total entspannt begrüßt haben... Wir waren eine sehr nette Gruppe und alle auf einer Wellenlänge.

Bernhard hat mir geholfen, dass ich zum ersten Mal mein Chi habe spüren können und die Form war wunderschön... Für mich war auch die Körperarbeit sehr wichtig und wenn Bernhard einen verbessert hat, war es ganz deutlich und man hat gespürt das es richtig ist. Es hat mich in meiner Entwicklung sehr weitergebracht und war außerdem ein wunderschöner Urlaub. Wir waren von dem malerischen Städtchen total begeistert und die Landschaft mit Meer und Berge ließ keine Wünsche offen.. Mit Vormittags Tai Chi, nachmittags wandern oder Schwimmen und abends ein sehr gutes Essen war es die perfekte Mischung....

Barbara Weinert - Rastatt



Nach etlichen Jahren im Centre Qi Gong klappte es endlich und ich konnte mit in Collioure sein, mit dabei meine liebe Familie. Was das angeht, waren wir nicht allein: einige Kursteilnehmer und Lehrer hatten Anhang mit reichlich Kindern mitgebracht, die sich in der herrlichen, ein wenig abenteuerlichen Umgebung der Bucht von La Girelle prima unterhielten und entspannten. Sogar das stundenweise Einkaufen ins Campingplatz-WLAN war möglich, was unser Handy-Kind sehr begrüßte und uns Eltern an dieser Front Frieden bescherte. Die Tai-Chi- und Qi-Gong-Hungrigen zog es täglich ab 7 Uhr (ab 5 Uhr begrüßen die Vögel den Tag) bis mittags an den Strand oder bei zu großer Hitze unter die hohen Bäume. Das war wunderbar, im Freien, bei Meeresrauschen und Blätterrascheln, in der kleinen geschützten Bucht (mit Sonnenaufgang bei den Felsen rechts und Sonnenuntergang bei den Felsen links), die Farben der Natur und der rot-blau-grün getünchten Wände und Balken der Campingplatzbauten wie in einem Gemälde. Mein herzlicher Dank geht an Bernhard und sein Lehrerteam, die uns einerseits zu einer Gruppe formten, in der am Ende womöglich wirklich jeder mit jedem einmal eine Partnerübung erprobt hat, und andererseits jeder unabhängig von seinem Erfahrungsstand etwas mitnehmen konnte. Manche hatten abends noch Energie, die Langform zu laufen, andere bevorzugten ein Gläschen Roten zum Tagesausklang.

Ohne besondere Vorstellung von dem, was mich erwarten würde, angereist, habe ich wohl an einem der bezauberndsten Orte, die ich kenne, eine der entspanntesten Wochen verbracht, an die ich mich erinnern kann und deren Erinnerung mich immer wieder dankbar lächeln lässt.

Jutta Hild - Karlsruhe



Diese Woche war eine sehr schöne Zeit. Gerne wäre ich jetzt zwischendurch wieder in dieser versteckten Bucht am Meer, die aber doch in erreichbarer Nähe des netten Städtchens Collioure liegt, mit so unterschiedlichen Gleichgesinnten in vielen Altersklassen, wo jeder ein bisserl einen anderen Erfahrungsschatz und Zugang zum Tai Chi und Qi Gong mitbrachte. Saisonbedingt waren noch wenige Camper hier und so konnte ich für meine Freundin und mir ein nettes Zeltplatzerl am Hang mit Aussicht auf’s Meer aussuchen.

Es machte Freude die oft starren Lern- und Gesellschaftsregeln vom Lehrer selbst in Bewegung und gemeinsamen Experimentieren entlassen zu erleben: Ich konnte mal in dieser mal in jener Gruppe mitmachen, ohne dass jemand sich daran gestossen hätte. Spielerisch die Prinzipien, welche die Lebensform des Tai Chi's und des Qi Gong's kreierten, am eigenen Leib, Geist und Natur erleben und auch hinterfragen und necken. Bernhard's Frohsinn mit unterschiedlichen spürbaren Erzählungen, Schmähs, Übersetzungen in Alltagssituationen (Beziehung, Beruf,..), und Tai Chi Anwendungen direkte und indirekte Antworten erlebbar und verständlich zu machen, erweiterte das Spektrum auf dem Strand... Bernhard nutzte auch vorgeschlagene Beziehungen zu der umgebenden Natur (Wellen, Möwen, entfernte Bäume, etc) um die vielfältigen Ausführungsvarianten einer einzigen Bewegung und ihrer Wirkung in uns spürbar zu machen.

Das was aber Bernhard aus meiner Sicht am Wichtigsten war und konsequent in der Woche unterstützte, war vor der Aktion in der Übung einen persönlichen Kontakt mit uns selber und/oder dem Übungs-, oder Kampfpartner einzugehen, und erst mit der inneren Stimmung des Kontaktes in die Handlung überzugehen. Mit der Konsequenz zu erkennen, dass der Weg der Kampfkunst einem konstruktiven miteinander Reifen dient, statt Gegeneinander, und der K(r)ampf nur in uns selber zu besiegen sei. Sowohl in den Übungs-, als auch in den Anwendungssituationen.

Was ich noch erwähnen will ist, dass auch die erfahreneren Teilnehmer mit ihrer herzlichen Klarheit, Wissen und Präsenz ebenso eine große Bereicherung für mich waren. Die gemeinsame „Freizeit“ am Strand, beim Frühstück, oder beim Livekonzert von Bernhard rundete dieses Gericht ab… Und, versteht Ihr jetzt weshalb ich gerne wieder mal dorthin fahren werde?

Jörg Mitgutsch - Wien



Tai Chi in Collioure (Südfrankreich) - Jörg Warth Ich sitze nach der Arbeit im Bus und freue mich auf den Kurzform-Unterricht mit meiner eigenen kleinen Gruppe in Waiblingen. Der erste Unterricht nach Collioure ist immer etwas anders, ich stehe gar nicht in unserer Gemeindehalle sondern...

Gerade hat uns die Nachtigall geweckt und nach einem schnellen Schluck Kaffee stehe ich, von lauter guten Freunden umgeben, am Strand, schaue auf's Meer, höre die am Morgen noch etwas träge plätschernden Wellen und genieße die erste Qi Gong Übung. Wir warten, dass die Sonne so langsam über die Hügel steigt um uns auch noch von außen zu wärmen und sind schon alle irgendwie verbunden.

Da fängt der erste an zu zappeln, hoppla, ich bin wohl doch in der Halle und war nur gerade ein bisschen weit und lange weg.

So geht das nun schon seit Jahren. Freunde treffen sich in Collioure, freuen sich an Natur, gutem Essen, angenehmster Gesellschaft und genießen den erstklassigen Unterricht in Qi Gong, Tai Chi und Anwendungen. Neue TeilnehmerInnen werden sofort heimisch und selbst mitreisende und sonst nur Fußball spielende Ehemänner stehen über kurz oder lang am Strand. Für mich ist das ein Familienfest, der schönste Ferienkurs des überhaupt. Voller Energie, Zuversicht und natürlich extrem locker geht es auf die Heimreise denn Gott sei Dank heisst es bei der Abmeldung am Zeltplatz immer "A la prochaine année!".

Jörg Warth - Waiblingen



Tai Chi in Südfrankreich (Collioure) - Verena Sparn Der kühle Morgenwind streicht über mein Gesicht, die salzig-würzige Meeresluft steigt in meine Nase, ich höre das Hin- und Herplätschern der Wellen - vor mir Weite - und noch mal Weite von Himmel und Meer - meine Füße sind fest im Sand verankert - es ist 7 Uhr in der Früh! Und ich stehe mit einer Gruppe von lieben Menschen am Strand von La Girelle, Collioure beim Morgen Qi Gong. Wer hätte das gedacht, dass aufwachen so angenehm und mühelos sein kann. Ich jedenfalls nicht. Vor uns steht Bernhard. Wir folgen seinen ruhigen, harmonischen Bewegungen. Sein Gesicht ist entspannt wie immer, und ein leichtes Lächeln umspielt seine Mundwinkel. Ich habe mich schon oft gefragt wie er das macht. Immer so ruhig und ausgeglichen, da muss man wohl Tai Chi Lehrer sein, um stets so eine Zufriedenheit auszustrahlen.

In der Woche Qi Gong und Tai Chi habe ich über die tiefere Wahrnehmung von meinem Körper einiges gelernt oder besser erfahren. Durch die Partnerübungen habe ich mich auch im Umgang mit anderen bewusster erlebt. Was mich aber am meisten faszinierte war die Verbindung zur Natur. Durch das Üben im Freien waren Meeresbrandung, Vogelstimmen und das Rauschen vom Wind unsere ständigen Begleiter. Innen und außen konnten sich verbinden zu einem bunten Meer von meditativer Lebendigkeit. Nach der Woche hatte ich jedenfalls das Gefühl: Vielleicht muss man doch nicht Tai Chi Lehrer sein, um entspannt und zufrieden mit sich selbst und der Welt zu sein. smiley

Verena Sparn, Karlsruhe (war 2x in Collioure dabei)